Kids for Champions — Der Eltern-Ratgeber › Foren › Sport, Outdoor & Alltag › Familienalltag & Kaufberatung › Eigenheim finanzieren mit Kindern – welche Rate ist noch realistisch?
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MamaMarion aktualisiert.
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12. September 2026 um 3:27 p.m. Uhr #577
PapaPatrick
TeilnehmerHallo zusammen, wir stehen gerade vor der Entscheidung ob wir ein Haus kaufen sollen oder nicht. Zwei Kinder (4 und 7), meine Frau arbeitet in Teilzeit, ich Vollzeit. Netto kommen wir zusammen auf ca. 4.200 €. Jetzt frage ich mich ernsthaft: Welche monatliche Rate ist da noch realistisch, ohne dass man jeden Euro dreimal umdreht? Unser Bauchgefühl sagt 1.200 €, aber ich lese überall unterschiedliche Daumenregeln. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann sagen was bei euch langfristig machbar war?
13. September 2026 um 4:20 p.m. Uhr #578
Lisa HartmannModeratorDas kenn ich, wir haben vor zwei Jahren genau diese Diskussion geführt. Mit Kindern laufen einfach viele Kosten mit, die man schnell unterschätzt – Kita, Sportverein, Schulausflüge, und dann kommt immer irgendetwas Unvorhergesehenes dazu.
Unsere Faustregel war: nicht mehr als 30% des Nettoeinkommens für die Rate. Bei euch wären das etwa 1.260 €, also liegt dein Bauchgefühl schon ganz gut. Aber ich würde zusätzlich wirklich mal alle monatlichen Fixkosten aufschreiben und schauen was danach noch übrig bleibt. Nicht nur Lebensmittel und Miete, sondern auch Versicherungen, Auto, Rücklagen. Das hat uns damals die Augen geöffnet.
14. September 2026 um 9:05 p.m. Uhr #579
Nina KönigModeratorWir sind ähnlich aufgestellt wie ihr und haben uns das letztes Jahr sehr genau durchgerechnet. Ein Tipp: Lasst euch nicht nur von der Bank beraten, die hat natürlich auch eigene Interessen. Wir haben damals zusätzlich einen unabhängigen Vergleich gemacht und dabei gemerkt dass die Konditionen je nach Anbieter wirklich stark auseinandergehen.
Ich hab mich damals hier informiert und fand die Übersicht zu Baufinanzierung mit Familie ganz hilfreich – da wird auch auf das Thema Elternzeit und schwankende Einkommen eingegangen, was bei euch ja relevant sein könnte. Hat uns zumindest geholfen besser einzuschätzen was machbar ist.
15. September 2026 um 10:30 p.m. Uhr #580MamaMarion
TeilnehmerWas ich noch ergänzen würde: Plant unbedingt eine Instandhaltungsrücklage ein, auch wenn das Haus neu ist. Wir haben am Anfang gedacht, das brauchen wir erstmal nicht – und dann kam nach drei Jahren die Heizung. Seitdem rechnen wir pauschal 150–200 € im Monat dafür ein. Klingt viel, aber das gehört einfach dazu. Lieber die Rate etwas konservativer wählen und diese Puffer wirklich beiseitelegen.
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