Kids for Champions — Der Eltern-Ratgeber › Foren › Sport, Outdoor & Alltag › Familienalltag & Kaufberatung › Für die Kinder sparen – ETF Sparplan oder lieber Vermögensverwaltung?
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NeuMamaNadine aktualisiert.
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11. September 2026 um 5:28 p.m. Uhr #537
MamaMarion
TeilnehmerHallo zusammen, ich grübel schon eine Weile und komm nicht so recht weiter. Unsere Tochter ist jetzt 3 und ich würde gerne anfangen, regelmäßig etwas für sie zur Seite zu legen – so 50-100 Euro im Monat. Klassisches Sparbuch fühlt sich bei den Zinsen ja sinnlos an.
Jetzt schwanke ich zwischen einem ETF-Sparplan (hab ich schon mal von gehört, aber kaum Ahnung) und irgendeiner professionellen Vermögensverwaltung, wo sich jemand darum kümmert. Was habt ihr so gemacht? Lohnt sich die Vermögensverwaltung überhaupt für so kleine Beträge oder ist das eher was für Leute mit mehr Kapital?
12. September 2026 um 10:30 p.m. Uhr #538
Jan NeumannModeratorGute Frage, damit hab ich mich auch lange beschäftigt als unser Sohn klein war. Ein ETF-Sparplan ist eigentlich gar nicht so kompliziert wie er klingt – du zahlst monatlich einen festen Betrag ein, der wird dann automatisch in einen Fonds angelegt, der z.B. den MSCI World abbildet. Vorteil: sehr günstig, transparent, und über 15-20 Jahre hat das historisch gut funktioniert.
Der Haken ist halt: du musst selbst ein bisschen Ahnung haben oder zumindest keine Panik kriegen, wenn die Märkte mal einbrechen. Für Anfänger kann das schon stressig sein.
14. September 2026 um 2:40 a.m. Uhr #539SportpapaStefan
TeilnehmerWir haben beides kurz ausprobiert und ich kann sagen: für Beträge ab 50 Euro im Monat lohnt sich eine klassische Vermögensverwaltung oft wirklich nicht, weil die Mindestanlagesummen und Gebühren dann zu sehr reinfressen.
Was ich für unsere Kinder gemacht hab: ich bin zu einem sogenannten Robo-Advisor gegangen, also eine digitale Vermögensverwaltung. Da kümmert sich ein Algorithmus ums Rebalancing und du musst nicht ständig selbst ran. Ich hab damals bei bevestor.de gute Erfahrungen gemacht – die haben auch Sparpläne und das war für mich als Nicht-Finanzprofi genau das Richtige. Einfach mal anschauen und vergleichen.
14. September 2026 um 11:36 a.m. Uhr #540NeuMamaNadine
TeilnehmerOh, das klingt interessant mit dem Robo-Advisor, das kannte ich so gar nicht. Ich dachte immer es ist nur ETF selber machen oder teurer Berater bei der Bank. Wir stehen gerade vor der gleichen Entscheidung für unseren Kleinen, danke für den Tipp!
@MamaMarion: Ich würd auf jeden Fall irgendetwas machen, bevor das Geld einfach auf dem Girokonto liegt. Der Zinseszinseffekt über viele Jahre ist wirklich nicht zu unterschätzen – hab ich erst neulich gelesen. Auch wenn’s erstmal nur 50 Euro sind.
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